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Schmidt Spiele 48201 - Carcassonne, Burgen und Brücken (Erw. VIII)


Bewertung: 5 out of 5 stars - Sinnige Erweiterung mit Brückenbau
Endlich wieder eine Erweiterung, die stimmig ist und zum Urspiel passt. Mir gefallen nicht alle Erweiterungen, aber diese finde ich gut. Die Brückenteile sind echt klasse, auch das Spielbrett sieht jetzt gleich besser aus, da Dreidimensional. Mit den Burgen muss man sich jetzt gut überlegen, wo man weiterbaut. Die Basare habe ich noch nicht probiert, da ich meist zu zweit spiele. Eine echt schöne gut gelungene Erweiterung.



Bewertung: 5 out of 5 stars - Gute Erweiterung in Verbindung mit den anderen
Wir haben bereits alle anderen Erweiterungen ausser dem Katapult, da dieses sehr geteilte Bewertungen bekommen hat und auch so schon genug Teile und Sonderregeln für ein abendfüllendes Spiel da sind. Mit unseren über 200 Landschaftsteilen sollte man 90 Minuten pro Runde einplanen.

Zunächst ein Tipp für alle interessierten: Auf der Homepage von Hans im Glück kann man die Regeln zu allen Erweiterungen als PDF bekommen und einschätzen, ob das zu den eigenen Spielgewohnheiten passt.

Nun zu den neuen Ideen in dieser Box, von denen natürlich jede einzeln dazugenommen oder weggelassen werden kann:

1. Brücken: Das Beste aus meiner Sicht kommt gleich zuerst. Endlich eine fast passende Karte für das verzwickte Ende einer Großstadt gezogen und dann fehlt eine Straße? Oder es ist eine zu viel? In so einem Fall hilft die Brücke aus, natürlich auch wenn man die längste Straße baut. Die Brücken sind übrigens aus Holz, passen genau zu den Kärtchen und werden bei uns für 2-6 Spieler immer benutzt.

2. Burgen: Man kann eine andere Wertung sozusagen abstauben, wenn man daneben eine Burg hat, im Prinzip kann man auch seine eigene Riesenstadt dadurch zweimal werten, oder eigene Wiesen auffetten, Burgen zählen da nämlich einen Punkt mehr als Städte. Die Burgen sind aus Karton und bei 2-6 Spielern gut spielbar.

3. Basare: Man kann durch den Einsatz von Punkten an gute Teile kommen, bzw durch glückliches Ziehen beim Basar ein paar Punkte bekommen. Die Basar-Runde in Verbindung mit Baumeistern usw kann schnell unübersichtlich werden, und besonders bei 2 aber auch bei 3 Spielern macht die Versteigerung der Karten nicht besonders viel Spaß. Benutzen wir nur bei vielen Spielern.

Zusammenfassend eine gelungene Erweiterung, die sowohl in Verbindung mit vielen anderen Erweiterungen Spaß macht, aber sicher auch nur mit dem Grundspiel alleine unterhaltsam ist. Durch die neuen Karten verlängert sich das Spiel um ca 5-10 Minuten, durch Basare noch mal um 10.



Bewertung: 4 out of 5 stars - Es gibt tatsächlich noch neue Ideen
Immer, wenn man denkt, jetzt sind alle Regelvarianten ausgeschöpft, denken sich die Carcassonne-Macher etwas Neues aus - mal mehr, mal weniger gut. Zugegeben, einige Erweiterungen liegen bei uns quasi unbespielt im Regal. Nun, nichts hindert einen daran, sich Teile auszusuchen, die einem gefallen und andere wegzulassen. So wird es vielen auch bei Brücken, Burgen und Basare gehen.

Im Einzelnen:
Die Brücken sind eine tolle Idee. Wie oft wartet man auf ein spezielles Teil, dass an einer bestimmten Stelle eine Straße aufweisen muss? Jetzt kann man jetzt eine Wiese, ein Kloster oder einen von Wiesen umgebenen Stadtteil einfach überbrücken. Das hilft aus manch aussichtsloser Lage. Die neue Regel ist leicht verständlich.

Im Spiel zu zweit sind die Basare eher lästig. Die Wahrscheinlichkeit, dadurch an ein heiß ersehntes Teil zu kommen, ist eher gering. Bei mehreren Mitspielern könnte es spannend werden. In Kombination mit dem Baumeister aus einer früheren Erweiterung gespielt, werden die zusätzlichen Züge richtig verwirrend. Wird bei uns im Regal verstauben.

Durch eine Burg kann man Punkte mit einkassieren, die man dem Gegner nicht abnehmen konnte. Eine hübsche Idee und nicht allzu kompliziert. Allerdings muss man sehr genau aufpassen, wann eine Wertung erfolgt, die die Umgebung der Burg betrifft. Sollte man nicht mit zu vielen Erweiterungen kombinieren.

Wie immer liegen auch ein paar neue Teile bei, die nicht zu einer der neuen Regeln gehören. Darunter ist auch ein Stadtteil mit einer Kirche, die wie ein Kloster aussieht. Leider gibt es keine Erklärung, was das sein soll. Wenn das wirklich ein Kloster ist, muss man seinen Gefolgsmann sehr exakt setzen, damit man nachher noch weiss, ob man das Kloster oder die Stadt besetzt hat.

Fazit: Es gab schon bessere Erweiterungen, aber auch wesentlich schlechtere. Von mir aus darf jetzt Schluss sein.


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Das Spiel (v. althochdt.: spil für „Tanzbewegung“) ist eine Tätigkeit, die ohne bewussten Zweck zum Vergnügen, zur Entspannung, allein aus Freude an ihrer Ausübung ausgeführt wird. Es ist eine Beschäftigung, die um der in ihr selbst liegenden Zerstreuung, Erheiterung oder Anregung willen und oft in Gemeinschaft mit anderen vorgenommen wird. Ein Großteil der kognitiven Entwicklung und der Entwicklung von motorischen Fähigkeiten findet durch Spielen statt, beim Menschen ebenso wie bei zahlreichen Tierarten. Einem Spiel liegen oft ganz bestimmte Handlungsabläufe zugrunde, aus denen, besonders in Gemeinschaft, dann Regeln hervorgehen können.
 

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